Die Stauseen des Río Guadalhorce
Die Gegend um die Stauseen des Rio Guadalhorce ist neben El Torcal eine weitere landschaftliche Sehenswürdigkeit der Provinz Malaga. Man findet hier ein ganzes System von Stauseen zu dem der Embalse de Guadalteba im Norden, der Embalse del Cónde de Guadalhorce und der kleine Embalse de Gaitanejo gehören. Der Embalse de Gaitanejo wird auch Pantano del Chorro genannt. Die Stauseen sind bestens zum Schwimmen und Wandern oder einfach nur zum Ausspannen geeignet und bieten gerade im Sommer eine atraktive Alternative zur überfüllten Küstenregion. Man kann sich dort auch Tretboote und Kajaks ausleihen.
Von Malga kommend in Richtung Antequera gelang man zuerst zu dem Dörfchen Álora. Der kleine Ort mit seinen weißen Häusern und engen Pflastergassen liegt an einem Hügel, auf dessen Spitze ein mächtiges maurisches Kastell ruht. Weiter der alten Kreisstrasse folgend, gelangt man nach El Chorro. Einst eine winzige Siedlung für die Arbeiter, die das Wasserkraftwerk Conde del Guadalhorce am Anfang des vergangenen Jahrhunderts bauten ist El Chorro heute ein beliebter Treffpunkt von Kletterer, die hier ein wares Kletterparadies vorfinden.
Berühmt ist El Chorro für den “Kleinen Königsweg”, Caminito del Rey über den früher die Arbeiter auf abenteuerlichste Weise zu Ihrem Arbeitsplatz am Stausee gelangten. Heute ist der Weg wegen Baufälligkeit gesperrt, soll aber wieder laut Junta de Andalucía bald wieder begehbar sein.
Garganta del Chorro heisst der Eingang der langen Schlucht Desfiladero de los Gaitanes. Bis zu 400 Meter ragen ihre Felswände auf, durch die sich der Río Guadalhorce über Jahrmilionen seinen Weg gegraben hat.
Individuelle Wander- und Kulturrundreisen organisiert der Andalusien-Spezialist granada-reisen e.K. für Sie.






Kommentare
Trackback