Reiseführer Andalusien

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Instán ist ein kleines Bergdorf im Hinterland von Marbella oberhalb von Puerto Banús. Von der N340, Ausfahrt 176 fährt man ca. 13 km hinauf in die Berge bis man in das Dorf Istán gelangt, wo die Strasse auch endet. Trotz der vermeintlichen Abgeschiedenheit ist man im Ort auf Toursiten eingestellt und heißt diese willkommen. Im Dorf selbst gibt es einen grösseren Pakrplatz, von hier aus geht es zu Fuß weiter bis an das unterste Ende der Ortschaft. Wer mag, kann im Supermercado San Miguel in der Calle Chorro noch seinen Rucksack mit Proviant füllen oder wie wir es gemacht haben, nach der Wanderung im Restaurant el Baron in der Calle Marbella einkehren. Vom Restaurant aus hat man ebenfalls eine schöne Aussicht und das Essen (die Fleischgerichte) ist sehr gut.

Am unteren Ende des Dorfes Richtung Mirador El Peñón geht es unterhalb der Calle Peñón hinunter in die Gärten des Dorfes. Die Route hat eine gleb-weiße Kennzeichnung. Der Weg überquert einen Bach und geht danach hinauf zu einem alten Dreschplatz (Las Herrizas), der zu einem Picknick einlädt. Kurz nach dem Dreschplatz gelangt man an eine befahrbare Piste, die einen zurück in das Dorf führt. Diese Route ist auch im Andalusien Wanderführer vom Michael Müller Verlag beschrieben.

Istán

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Wanderroute Istán - Las Herrizas

Wanderroute Istán - Las Herrizas

Das Wandern im Hinterland der Costa del Sol erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Das Hinterland von Marbella und die Umgebung von Ojén, Monda und Istán wird von der Sierra Blanca y Canucha umfasst.  Hier findet man viele gut ausgeschilderte Wanderwege. Diese Sierra ist entlang der Cosat del Sol das dem Meer am nächsten gelegene Gebirge. Die höchsten Gipfel der Sierra überschreiten die 1.200 m. Da gibt es den Cerro del Lastonar mit 1.275 m, den Cerro de la Concha mit 1.215m, der Pico de Juanar mit 1.181 m um nur einige zu nennen. Die Sierra de Canucha weist eine artenreiche Flora und Fauna auf. Manche bezeichnen die Gegend als eine kleine Arche Noa, in der manche vom austerben bedrohte Spezie aus der Tier- und Pflanzenwelt  überlebt habt. Man findet hier z.B. wilde Orchideen und die spanische Igeltanne (Pinsapo), eine Tannenart, die es nur noch im Süden Andalusiens und im Norden Marokkos gibt.

Ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen ist El Juanar. Ob Sie eine anspruchsvolle Wanderung unternehmen oder einfach nur spazieren gehen möchten oder Pilze und Kastanien sammeln wollen, hier können Sie es tun. Auf der A355 von Marbella nach Coin kommt nach Ojén links eine Abfahrt zum Refugio de Juanar, dieser Abzweigung müssen Sie noch etwa 5 km folgen bis Sie zu dem Hotel El Refugio de Juanar kommen. 

Von hier aus gelangt man zu Fuß zu zwei sehr schönen Aussichtspunkten (Mirador) mit einer einzigartigen Aussicht einmal über Ojén und die Küste (Mirador del Corzo) und einmal über Marbella (Mirador del Macho Montés). Ein schöner Spaziergang (knapp 2 Stunden und ca. 5,6 km für Kinder geeignet, siehe Karte) wäre vom Parkplatz zuerst zum Mirador del Macho Montés und dann zum Mirador del Corzo zu laufen und wieder zurück zum Auto. Der Weg führt Sie durch ein einzigartiges Tal, el Valle de Juanar, auch bekannt als der Olivar de Juanar. Diese Tal befindet sich inmitten des Massivs auf ca. 850 m Höhe, bestehend aus einer leichten Mulde umrahmt von hohen Bergen. Mit der Zeit entstand hier ein sehr fruchtbarer Boden auf dem sich eine vielfältige Vegetation entwickel konnte. In seiner Mitte findet man einen hundert Jahre alten Olivar, umrahmt von Kastanien, Kirschen und Gruppen von Igeltannen. Nach dem Spaziergang können Sie im Refugio de Juanar einkehren und sich stärken.

Eine schöne Wanderroute ist die Ruta El Pozuelo, auch senda de José Lima genannt. Für diesen Rundweg von ca. 6 km Länge, der auf einem alten Jägerpfad gründet, muss man etwa 3 Stunden Laufzeit rechnen. Das Niveau ist mittel bis niedrig. Wenn Sie das Auto beim Hotel stehen lassen, müssen Sie erst einen kurze Strecke die Strasse hinunter laufen, bis das Schild kommt “Rute de El Pozuelo”. Dann dem Weg folgen. Es lohnt sich, ein Fernglas dabei zu haben, denn man sieht nicht selten Steinböcke und Raubvögel, die die Gepfel bewohnen.

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Wanderroute Miradores El Juanar

Wanderroute Miradores El Juanar

Via Verde de la Sierra

Via Verde de la Sierra

Die Rute der Vía Verde de la Sierra ist ein 36 km langes, liebevoll als Rad- und Wanderweg ausgebautes Teilstück der alten Bahnlinie zwischen Jerez und Almerga, von den Provinzen Cádiz bis Sevilla. Diese Bahnlinie war als solche niemals in Betrieb gewesen. Die Rute verbindet die Bahnstationen der Ortschaften Puerto Serrano, Coripe, und Olvera welche als Pensionen ausgebaut sind. Olvera ist manchen auch bekannt, weil es an der berühmten Ruta de los Pueblos Blancos (Straße der weißen Dörfer) liegt. Eine weitere, die Station Zaframagón ist als Vogelbeobachtungs-Zentrum eingerichtet.

Eine 36 km lange Strecke auf der man, ungestört vom Autoverkehr mitten durch eine wunderschöne Landschaft radeln oder wandern kann und da es sich um eine recht hügelige Landschaft handelt, geht es durch insgesamt 30 alte Eisenbahntunnels, mal kürzere, mal etwas längere und beleuchtet.

Gerade Vogelfreunde sollten sich diesen Ausflug nicht entgehen lassen. Ungefähr auf halber Strecke liegt das Naturreservat Peñón de Zaframagón, ein gewaltiger Felsen in den Ausläufern der Serranía de Grazalema. Das Naturreservat ist klein in seinen Ausmaßen doch äußerst bedeutend, was seine Flora und Fauna betrifft. Unter anderem beherbergt es die größte Gänsegeier-Kolonie Europas. Aber auch Bienenfresser, Schlangenadler, Schmutzgeier, Uhus, Rötelfalken, Wanderfalken, Eisvögel und Graureiher sind hier zu Hause. Einer der besten Aussichten auf den Felsen hat man vom Viadukt von Zaframagón aus über den Canyon von Guadalporcún, von den Einheimischen auch „El Estrechón“ genannt. Ferner gibt es eine spezifische Route, die um den Peñón de Zaframagón herum führt und besonders für Vogelkundler sehr interessant ist.

 

Peñón de Zaframagón

Naturreservat Peñón de Zaframagón

Wer die Vía Verde de la Sierra erkunden möchte, dem bieten sich als Übernachtungsmöglichkeit das Hotel Sierra y Cal in Olvera an oder die zu Apartments umgebauten Wagons, direkt an der alten Bahnstation von Olvera unweit des Dorfes. Dort kann man auch Fahrräder  mieten. Wer im Hotel Sierra y Cal Station macht, kann sich auch Fahrräder zum Hotel bringen lassen. Die ideale Besuchszeit ist von Herbst bis Frühjar.

Bahnstation Olvera

Bahnstation Olvera

Wenn Sie Ihre Tour planen, sollten Sie mit einberechnen, dass die Hinfahrt von Olveras aus gesehen leicht berg ab geht und somit der Rückweg mehr Kraft in Anspruch nimmt.

Fotoalbum Vía Verde de la Sierra.

Weiterführende Informationen bekommen Sie von der Fundación Vía Verde de la Sierra oder bei der Reiseagentur granada-reise e.K.