Um Missverständnissen vorzubeugen: Die meisten Dörfer in Spanien, gerade in den ländlichen Gegenden sind weiße Dörfer (Pueblos Blancos). Doch die Ruta de los Pueblos Blancos bezieht sich auf eine ganz bestimmte Gruppe von Dörfern in der Provinz Cádiz um und in dem Naturpark Sierra de Grazalema herum. Entlang dieser Route findet man die Ortschaften Setenil, Olvera, Algodonales, Villamartin, Prado del Rey, El Bosque, Ubrique, Grazalema und Zahara de la Sierra, um nur einige zu nennen.
Meine Tour, die ich hier beschreiben möchte ging von Olvera über Algodonales, Zahara de la Sierra, Grazalema, Ronda und Setenil de las Bodegas zurück nach Olvera.
Kurz vor Zahara de la Sierra, unterhalb des Dorfes erstreckt sich ein großer Stausee, der zum Baden und Paddeln mit dem Kanu einlädt. Danach geht es hinauf nach Zahara. Wenn Sie, von Algodonales kommend um Zahara herum fahren, gelangen Sie an einen Parkplatz, von wo aus Sie zu Fuß das Dorf erkunden können. Immer der Straße nach gelangen Sie an den Dorfplatz mit einigen netten Restaurants und Bars.
Von Zahara geht es weiter hinauf in engen Serpentinen zum Puerto de las Palomas (Passhöhe 1357 m). Die Strecke ist sehr beliebt bei Motoradfahren (vorsichtig fahren) und ab und an trifft man einen Radsportler, der für die Tour de España trainiert.
Auf dem Weg, kurz hinter Zahara kommt man an einem Parkplatz vorbei. Von hier aus können Sie interessante Wanderungen starten, z. B. zur Höhle „La Garganta Verde“. Für diese Wanderung braucht man eine Genehmigung, die man 20 Tage vorher im Informationsbüro in El Bosque (Centro de Visitantes El Bosque, Telefon 0034 956727029) oder bei Granada Reisen e.K. anfragen kann.
Nach dem Pass geht es hinunter nach Grazalema. Bemerkenswert ist, dass die Gegend um den Naturpark von Grazalema die regenreichste Spaniens ist, bedingt durch die geografischen Begebenheiten. Der Naturpark ist beliebtes Ziel für Wanderer, Bergsteiger und Volgelfreunde.
Von Grazalema geht es weiter nach Ronda. Ronda liegt in einem tiefen Tal, zwischen mittelgroßen Bergen. Die Stadt selbst wird durch eine etwa 100 m tiefe Schlucht getrennt. Die Brücke, die die beiden Stadtteile verbindet, ist zusammen mit der Stierkampfarena, Symbol und Seele der Stadt Ronda.
Von Ronda geht es wieder zurück nach Olvera über Setenil de las Bodegas. Ein kurioses Städtchen, deren Bewohner sich die überhängenden Felsen zu Nutze gemacht haben in dem sie sie als Dach verwendet haben.
Länge der Route ca 115 km – ca. 2 Stunden, 19 Minuten reine Fahrtzeit.











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